Grundsätzlich ist bei allen Besuchen in unserer Privatpraxis für Orthopädie & Traumatologie in Frankfurt ein ausführliches Gespräch über Ursache, Verlauf, Behandlungsoptionen usw. sowie eine gründliche körperliche Untersuchung die Basis der Zusammenarbeit. Erst wenn der Patient sein Krankheitsbild richtig versteht, kann er den Behandlungspfad aus Überzeugung mittragen.

Dr. med. Nader Tabrizi
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. med. Stefan Chwalek
Praktischer Arzt
Sport ist bekanntermaßen die „beste Medizin“. Nur können durch Über- oder Fehlbelastungen diverse Beschwerdebilder entstehen. Als Beispiele sind der „Tennisarm“, das „Läuferknie“ oder „Marschfrakturen“ zu nennen. Die Behandlungen zielen auf eine möglichst kurzweilige Dauer bei Erhalt einer zufriedenstellenden Sportfähigkeit ab.
Sportverletzungen sind Verletzungen, die Sie sich als Freizeit- oder Profisportler durch Ihre Sportart zuziehen können. Es gibt verschiedene Arten:
- Akute Sportverletzungen
Sie entstehen unmittelbar durch ein bestimmtes Ereignis wie z. B. einen Sturz, einen Zusammenprall oder einen Schlag/Tritt. - Chronische Sportverletzungen
Ihre Entwicklung erfolgt langsam und schleichend (z. B. durch eine permanente Überbelastung). Chronische Verletzungen dauern lange an und sind in manchen Fällen nur schwer oder sogar gar nicht zu heilen. - Endogene Sportverletzungen
Derartige Verletzungen ziehen sich Sportlerinnen und Sportler ohne äußere Einwirkung zu, beispielsweise durch fehlerhaftes Training oder eine Überanstrengung im Wettkampf. Sie können akut sein oder chronisch verlaufen. - Exogene Sportverletzungen
An einer exogenen Verletzung ist eine andere Person beteiligt. Sie entsteht z. B. bei einer sportlichen Auseinandersetzung bzw. einem Zweikampf.
Typische Sportverletzungen sind Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen und Brüche. Häufig sind es aber auch Verletzungen der Muskeln (z. B. Muskelfaserrisse), Sehnen und Bänder. Verrenkungen gehören ebenfalls zu den häufigsten Sportverletzungen. Abhängig von der Verletzung kommt es zu (starken) Schmerzen, Blutergüssen und Schwellungen. Meist ist auch die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt oder sogar ganz unterbunden.
Wenn Sie akute Beschwerden haben, aber auch zur Vorsorge sind sie in unserer Privatpraxis für Orthopädie und Traumatologie richtig.
Bei der sportmedizinischen Untersuchung legen wir ein besonderes Augenmerk auf Ihre sportartspezifische Belastungsfähigkeit. Wir prüfen, ob bereits Überlastungsschäden vorhanden sind oder Ihnen drohen. Dabei geht es z. B. um den Zustand Ihrer Gelenke inkl. Kapseln, Bänder und Sehnen sowie die Funktion Ihrer Muskeln. Mit der sportmedizinischen Untersuchung können wir evtl. bestehende Risikofaktoren frühzeitig erkennen und entstehende Behandlungsmaßnahmen einleiten. So können wir bestenfalls Dauer- und Folgeschäden vermeiden.
Typische diagnostische Maßnahmen in der Sportmedizin sind neben der körperlichen Untersuchung/Tastuntersuchung bildgebende Maßnahmen wie Röntgen, CT und MRT. Möglich sind auch Ultraschall- und Blutuntersuchungen. In manchen Fällen nutzen wir zur sportmedizinischen Untersuchung auch Fitnessgeräte wie ein Laufband oder Fahrradergometer. So können wir Ihre körperliche Leistungsfähigkeit bestimmen und überwachen.
Bei vielen akuten Sportverletzungen ist die Einhaltung der sog. PECH-Regel sinnvoll. Demnach sollten Sie zunächst mit Ihrem Sport pausieren und das betroffene Körperteil schonen. Zudem kann es wohltuend sein, die Verletzung zu kühlen, mit einem Druckverband zu versehen und es hochzulagern. Dadurch lassen sie die Schmerzen und die Schwellung minimieren. Kurz zusammengefasst: Pausieren – Eis – Compression – Hochlagern.
Mit Schmerzmitteln, Einreibung mit Schmerzgelen, -salben oder -sprays und Arnika sowie unter Einhaltung der PECH-Regel heilen Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen und Muskelfaserrisse meist von selbst aus. Sie benötigen nur Zeit. Manchmal können Schienen als Gelenkstütze sinnvoll sein. Auch Bänderrisse lassen sich oft konservativ behandeln mit Schmerzmitteln, Bandagen oder Tape-Verbänden plus Schonung. Eine OP ist nur bei bestimmten Bändertypen nötig und bei Begleitverletzungen am Knochen. Bei Knochenbrüchen besteht die Therapie generell darin, die Bruchstücke in ihrer normalen Position zu fixieren (z. B. mit einem Gipsverband) bis die Fraktur verheilt ist. Bei komplizierteren Brüchen ist oft eine OP notwendig.